Archiv für den Monat Oktober 2010

Internationales Verkaufstraining für Ingenieure und Techniker

Samstag, 09. Oktober 2010

Nach einem Verkaufstraining bei einem der führenden Hersteller von Gleitlagern kam der Vertriebsleiter auf mich zu, um das gleiche Training ebenfalls für seine internationalen Niederlassungen durchzuführen – das hieß in Englisch.

Da ich keine Seminare mehr in Englisch selbst durchführe – mein Anspruch liegt hier eher auf Nativspeakern – war guter Rat teuer, denn er wollte nur mich als Trainer.  Die Lösung: Ein Dolmetscher musste her. Diesen fand ich im Kollegenkreis und wir haben zusammen das Seminar hoch-professionell durchgeführt.

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen: Der Dolmetscher sollte aus der Trainer-Berater-Szene kommen und sich mit dem Thema auskennen, um nicht nur zu übersetzen, sondern mit eigene Ideen zu ergänzen. Der deutsche Sprecher (ich) sollte beim Deutsch bleiben und nicht immer wieder englische Einschübe einfließen lassen, da das eher zur Verwirrung als zur Klärung beiträgt.

Fazit: International besetzte Seminare sind für die Teilnehmer wichtig, um von den Unterschiedlichkeiten der Vorgehensweise in den Ländern zu lernen. Diese Kultur von Toleranz und Offenheit kann sich auf das Stammhaus übertragen, so dass die Zusammenarbeit mit den heimischen Mitarbeitern davon profitiert. Das Ganze steht und fällt mit der deutschen Vertriebsleitung, die großen Einfluss auf die Kultur hat. In diesem Unternehmen klappt das bewundernswert und – Jungs – Ihr wart die Besten!

Gerhard Jantzen

International Sales Training for Engineers and Technicians

Following a sales training for a leading producer of slide bearings, the Sales Director asked me to do the same training for his international subsidiaries – that means, in English.

As I don´t give seminars in English any more – my personal quality requirements here are more at the native speaker level – I had to find a way to make it work, because the Sales director only wanted myself as a trainer. The solution:

I had to get hold of an interpreter. I found one and, together, we provided a highly professional seminar.

Insights and take-away: The interpreter should have a consulting-training background and should be familiar with the topic. This enables him to contribute his own ideas instead of just doing the translation.

The German speaker (myself) should speak German exclusively and not insert comments in English as this will confuse rather than clarify the topics being discussed.

Conclusion: International seminars are important for the participants as they can learn from the different approaches in the other countries. This culture of tolerance and openness can be transferred to the company´s headquarters, so that the local staff can also profit from the cooperation. The success of the training hinges on the German sales leader, who strongly influences the culture.

In this company this works admirably well and -

Guys – you were the best!

Hans Walter Fuchs, Trainer und Dometscher

Auf dem Laufenden bleiben!

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie das implus-Blog ganz einfach per Klick: