Archiv für den Monat September 2009

Verhandlungstraining

Sonntag, 20. September 2009

Gerade komme ich von einem zweitägigen Verhandlungstraining mit 24 Teilnehmern in Köln zurück. Verhandeln ist die Kompetenz, die wir beruflich am stärksten benötigen, aber am wenigsten gelernt haben. Trotzdem gehen die meisten Menschen davon aus, das sie verhandeln können. Was ja auch teilweise stimmt. Die Frage ist nur, wie gut? Auch in diesem Seminar zeigte sich wieder, das erst einmal jeder davon ausgeht, gut verhandeln zu können. Wo die wirklichen Optimierungspotentiale liegen, wird erst nach den ersten Übungen deutlich. So kann ich aus jahrelanger Verhandlungspraxis erkennen, dass zum Abschluss eines jeden Trainings die Teilnehmer immer wieder erstaunt sind, mit wie wenig professionellem Verhandlungswissen sie ihre Verhandlungen bisher geführt haben und nun, mit geschärftem Bewusstsein und gelernten Techniken und Taktiken, sich auf die nächsten Verhandlungsrunden freuen. Alles was wir nicht können, wird schwierig. Haben wir es gelernt, verliert es seine Schrecken und wird leicht. Die Professionalisierung der Verhandlungskunst führt nach meinen Beobachtungen eher zu einem Win-Win Ergebnis, als wenn Verhandlungsunerfahrene Partner miteinander verhandeln.

Entscheiden tut (manchmal) weh!

Montag, 07. September 2009

Ich frage mich manchmal, woran es wohl liegt, das die Teilnehmer eines Seminars sich sehr gut verstehen und während zwei Tagen eine tolle Stimmung und einen Gemeinschaftsgeist im Seminarraum verbreiten. Denn dies habe ich gerade bei einem zweitägigen Training zum Thema: „Entscheidungen schnell, sicher und richtig treffen“ in Hamburg erlebt.. Liegt es am Thema, an den Menschen, am Trainer, am Hotel oder einigt die latente Wirtschaftskrise.  Vielleicht einigt die Teilnehmer auch die Suche nach praxisgerechten Tools, um ihre Entscheidungen analytisch und rational abzusichern. Denn die Mehrzahl der Entscheidungen (bis zu 90%) werden aus dem Bauch heraus getroffen. Da ist eine vorherige Analyse nicht von der Hand zu weisen. Und wenn dann noch die Intuition befragt wird, kann fast nichts mehr schief gehen. Fast – denn keine Entscheidung kann im Moment des Entscheidens als hundertprozentig richtig deklariert werden. Sie wissen es erst im Nachhinein, in der zeitlichen Nachbetrachtung. In diesem Sinne – happy decision making.

Gerhard A.Jantzen

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