Führungsseminar „Zum ersten Mal Führungskraft“ an der Hochschule Landshut

Immer wieder spannend mit Studenten zu arbeiten, insbesondere, wenn sie in der Hochschule als Tutoren tätig sind. Die Erkenntnis, dass sie selbst am meisten lernen, wenn sie ihr Wissen an Andere vermitteln, wird den Tutoren im Hochschulalltag schnell deutlich. Die Erkenntnis, was eine Führungskraft alles können  muss, um erfolgreiche Führungsarbeit zu leisten, ist schon etwas schwieriger zu erlangen. Denn der Eintritt in den Beruf naht und etliche Studenten stellen sich eine Laufbahn als Führungskraft vor. Dass da die Fragen nur so auf mich einprasselten, war zu erwarten und Sinn der Übung. Fragen wie z.Bsp.

  • Wie führe ich MA richtig?
  • Wie werde ich schnell eine erfolgreiche FK?
  • In wie weit kann ich ein freundschaftliches Verhältnis zu den Mitarbeitern pflegen?
  • Welche Soft-Skills muss ich mitbringen?
  • Wie gehe ich mit Killerphrasen um? (Haben wir schon immer so gemacht)
  • Welche fachlichen Kompetenzen werden von FK gefordert?
  • Darf ich in bestimmten Situtationen MA bevorzugen?
  • Wie führe ich Mitarbeitergespräche richtig?
  • Wie bleibe ich in emotionalen Situationen sachlich?
  • Wie schaffe ich es, die eigene Motivation über längere Zeit auf Vorbildniveau zu halten?
  • Und viele andere mehr…

Interessante Antworten wurden erarbeitet oder gegeben. Und doch sind einige Fragen in der Realität unbeantwortbar, weil Führungsarbeit mit all ihren Facetten nur zum Teil vorhersagbar ist. Unternehmen sind heute keine trivialen Gebilde mehr, sondern hochkomplexe Systeme. Eine hohe Flexibilität und Wisssen ist erforderlich, um im Führungsalltag des Unternehmensdschungels zu überleben. Aber genau das macht diese verantwortliche Tätigkeit als Führungskraft so spannend. Schließlich geht es um nicht mehr und weniger als um das Entwickeln von Menschen und Unternehmen. Und da hoffe ich, konnte ich einige impulse vermitteln, um die Seminarteilnehmer bei der Entscheidung für ihren künftigen Berufsweg zu unterstützen.

Nun noch eine Abschluss-Frage an alle Teilnehmer: Wer sie richtig  beantwortet, erhält von mir das Buch „Das EKV Prinzip“ geschenkt.

Frage: Welcher Führungsstil im situativen Führen führt unter arbeitsmethodischen Gesichtspunkten zum größten Arbeitsaufwand?

Grafik Situativ Führen

Bitte schreibt die Anwort nicht in diesen  Blog, sondern per Mail an mich direkt. (g.jantzen@implus.de) Die Lieferadresse nicht vergessen, damit ich Dir ggfls. das Buch zuschicken kann. Viel Erfolg noch für Dein Reststudium wünscht Dir Gerhard Jantzen

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3 Antworten zu “Führungsseminar „Zum ersten Mal Führungskraft“ an der Hochschule Landshut”

  1. Berger Andreas sagt:

    Auch dieses Führungs-Seminar war sehr interessant, wenn auch viel Theorie die ersten Stunden angesetzt waren, um die Grundvoraussetzung für praktische bzw. praxisnahe Beispiele/Übungen zu setzen.

    Durch die klare Strukturierung der Inhalte wurde man immer mehr in das Thema hinein geleitet.

    Empfehlenswert!

    Schöne Grüße

  2. Tom Koschwald sagt:

    gesucht ist der Führungsstil der den größten Arbeitsaufwand für eine Führungskraft in Anspruch nimmt .
    Dies ist der des Überzeugens und Verkaufens.
    Dieser Führungsstil ist bevorzugt bei E2 Mitarbeitern einsetzen.
    Ich hoffe ich bin noch unter den ersten 3 ?.

    Ihr Seminar war sehr interessant und ich konnte viele neue Einblicke gewinnen.
    Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr wieder an der Hochschule.
    Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg und vor allem Gesundheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tom

  3. Für ein Führungsseminar sind, finde ich, wesentliche Inhalte dabei. Das finde ich gut. Was ich zusätzlich richtig klasse finde, ist das Führungsmodell von Schulz von Thun zur integralen Führung. Da geht es um die richtige Balance von „Ansage“ und „Nähe“. Viele Grüße, Heiner Diepenhorst (Berlin)

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